Aktuell 2006
 
März 2006
   Der rutschige Weg zum neuen Auto

Im Frühjahr 2005 erhielt unser Mitglied Gerd Stockmeyer die Anfrage, ob der Sportschützenverein Dornberg e.V., dem er als 1. Vorsitzender vorstand, eventuell ein Fahrzeug für den Transport der Jugend oder von Sportschützen zu Veranstaltungen gebrauchen könne.

Schon bei der Abklärung der Modalitäten wurde klar dass der Bedarf eher beim Deutschen Roten Kreuz in Dornberg lag.

Eingesetzt werden soll das Fahrzeug für den Dornberger Lebensmittelkorb zum Abholen der Lebensmittel, für die Blutspendetermine im Stadtbezirk Bielefeld- Dornberg und natürlich als Mannschaftstransporter für die Rotkreuz-Gemeinschaft.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen FIAT Scudo der dem Ortsverein von der Firma PROMOBIL zur Verfügung gestellt wurde.

Dank der Unterstützung von Unternehmen aus Bielefeld- Dornberg und der näheren Umgebung konnten wir Anfang März 2006 das neues Fahrzeug aus Neustadt an der Weinstraße abholen.

Am 5. März fuhren die Kameraden Gerd Stockmeyer und Oliver Johannhardt per Bahn nach Neustadt.

Die 4 1/2 stündige Bahnfahrt verlief problemlos.

In Neustadt angekommen konnten wir uns über nette 10 cm Neuschnee "freuen".

Und es schneite weiter!

 

Vom Neustädter Bahnhof wurden wir mit einem baugleichen Fahrzeug abgeholt.

Wir konnten uns also schon mit der Innenausstattung vertraut machen.

Auf der A65 verdichtete sich dann "komischerweise" der Verkehr und wir kamen mit unserem Fahrzeug nur noch recht langsam vorwärts.

 

Zu Erwähnen wäre eventuell noch, dass Neufahrzeuge grundsätzlich mit Sommerreifen ausgeliefert werden.

Bei einem Tachostand von 18 km bei Übernahme durfte man natürlich auch nicht damit rechnen dass die Reifen schon eine aufgeraute Oberfläche haben.

130 km und ca. 5 Stunden später erreichten wir Frankfurt.

Im Großraum Frankfurt waren dann auch die inzwischen 30 cm Neuschnee durch das hohe Verkehrsaufkommen zu einer festen Eisdecke komprimiert.

In der Zwischenzeit hatten wir auf der A5 einen Fahrerwechsel (auf der dritten Überholspur) durchgeführt und Oliver konnte, nachdem er bereits über 2 Stunden am Steuer gesessen hatte, verkünden dass das Fahrzeug sogar über einen zweiten Gang verfügt.

Vorher schafften wir im ersten Gang gerade mal 100m in 15 Minuten.

Oberhalb von Gießen wurden die Straßenverhältnisse dann etwas besser und wir konnten uns mit 70 bis 90 km/h über die A5 und anschließend die A7 bewegen.

12 Stunden nach unserer Abfahrt in Neustadt an der Weinstraße waren wir dann in Bielefeld.

Zum Glück ohne Kratzer und Dellen.