Aktuell 2015

Juni 2015

   Großübung des THW

     
Dieses ist ein Bericht über die Teilnahme an einer Großübung des THW in Minden. Beteiligt waren wir als Arbeitskreis Realistische Unfalldarstellung, der die Miemen schminken und für die Darstellung unterweisen sollte.
Auf unserer Seite waren auch zwei junge Damen beteiligt, die erst seit Anfang des Jahres bei uns Mitglied sind.
Wir bedanken uns für die Bericherstattung.
 

Unser Tag begann am 20. Juni um 6:00 Uhr, als wir uns auf den Weg zum DRK- Heim in Kirchdornberg machten. Dort war Treffpunkt für alle Teilnehmer. Nachdem wir alle eingetroffen waren, fuhren wir mit zwei Einsatzfahrzeugen nach Minden in eine Kaserne gefahren.

 

Gruppe
 
Unsere Hauptaufgabe war es, die Miemen die uns das THW  gestellt hatte, zu schminken und für die Verletzung die sie darstellen zu unterweisen. Unter anderem mußten wir auch darauf achten, dass mit den Miemen vernünftig umgegangen wurde.
 

Insgesamt gab es drei Orte an denen die Übung durchgeführt wurden.

 

Ich, Laura Beha, war in der Gruppe bei Röcke. Als wir da ankamen, haben wir erstmal begonnen unsere Miemen zu schminken. Zwei von den dreizehn Miemen bekamen eine Brandverletzung und die anderen erhielten Schürfwunden, Platzwunden, etc. …

Als die Kinder fertig geschminkt waren, wurde alles vorbereitet. Sie kamen in vier Häuser und durften sich dort verstecken. Als das passiert ist, haben wir auf die Leute vom THW gewartet. Während wir gewartet haben gab es eine laute Explosion.

Die THW Leute trafen ein und es ging los. Als erstes sind die durch die Häuser gegangen und haben nach Verletzten gesucht.

Wenn sie Verletzte gefunden haben, wurde sich um diese gekümmert. Da viele der Miemen einen Schock darstellten war das natürlich arbeitsintensiv. Die Miemen haben es den THW Helfern natürlich nicht leicht gemacht und sind immer wieder abgehauen.

Ich persönlich fand die Übung sehr cool, ich habe auch vieles dazu gelernt.

Und auch ein großes Lob an die Jugend vom THW, das haben es gut hinbekommen die Helfer des THW auf Trab zu halten.

Gift

Ich, Vanessa Funke, war in der Kiesgrube wo wir zwei Durchläufe gemacht haben. Wir hatten zwei Miemen mit einer Kopfverletzung und ein paar Schürfwunden versehen. Den einen Jungen haben in einem Abhangartigen Waldstück versteckt, den anderen haben wir an eine Gerätschaft gesetzt. Die Treppe wurde für das THW-Personal unzugänglich gemacht, damit diese nicht so leicht hatten.

Es war ein interessanter Tag an dem ich auch dazugelernt habe, zum Beispiel durch den praktischen Einblicken in die Realistische Unfalldarstellung (RUD).

Wir hatten zusammen lustige, langweilige, interessante und auch spannende Momente erlebt, die mich positiv überzeugt haben.

Durch die zwei Durchläufe die wir gemacht haben, konnte ich beobachten, wie verschieden die Einsatzkräfte des THW vorgingen.

Insgesamt kann ich sagen, ich würde bei solch einer Übung jederzeit wieder mit machen und kann das auch nur jedem empfehlen der seine Freizeit sinnvoll gestalten möchte.

Wir haben uns alle wieder an der Kaserne gesammelt und auf dem Rückweg Erfahrungen, die wir machen konnten, ausgetauscht.

Dabei war es auch interessant das Erlebnis des jeweiligen anderen zu erfahren.

 
abseilen
 
 
 
Fotos: Kai Fabian Stockmeyer
Berichte: Laura Beha und Vanessa Funke