Aktuell 2013
 
Juni 2013
   KAB im Einsatz nach Fund einer Fliegerbombe
 

Am 12 Juni wurde das Kreisauskunftsbüro um 16:45 Uhr durch die Leitstelle alarmiert.


Grund hierfür war der Fund eines amerikanischen Bomben-Blindgängers aus dem zweitem Weltkrieg in Bielefeld-Schildesche.
Für die Entschärfung war es unumgänglich, insgesamt 1.100 im Bereich der gefundenen Fliegerbombe lebende Personen aus dem Gefahrenbereich zu evakuieren.


Gegen 18:00 Uhr begann die Evakuierung, 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei waren dafür im Einsatz.


Die Fliegerbombe war bei Routinekontrollen während Bauarbeiten gefunden worden. Sie lag 1,50 Meter tief unter einem Gehweg an der Straße Am Pfarracker/Ecke Liethstück.


Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) organisierten mit 100 Helfern in aller Schnelle einen Unterschlupf im Gebäude der Martin-Niemöller-Gesamtschule. Für den Transport dorthin standen Busse bereit.


Zusammen mit Helfern vom ASB bauten wir in der nahe gelegenen Martin-Niemöller-Gesamtschule eine Registrierungsstelle auf. Dort wurden insgesamt 164 Personen von uns registriert und aufgenommen.

 

 


Ebenfalls konnten wir mehrere Auskünfte über Personen erteilen, die von ihren Angehörigen gesucht wurden.


Weil sich die Evakuierung verzögerte, konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst erst um 21.34 Uhr mit der Entschärfung beginnen.


Der Einsatz war gegen 23:00 abgeschlossen.

 

Foto und Text: Torsten Potthoff